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04.10. TUSEM behält saubere Weste

Die Handballer vom TUSEM haben den vierten Sieg in Folge eingefahren. Gegen den HSC Coburg holte der TUSEM einen verdienten 26:23 Heimsieg. Damit steht das Team von der Margarethenhöhe verlustpunktfrei auf Rang drei der 2. Handball Bundesliga.

Über 1600 Fans kamen in die Arena „Am Hallo“, um das Duell zwischen den letztjährigen Erstligaaufsteigern zu sehen – natürlich in der Hoffnung, dass der TUSEM die Erfolgsserie der ersten drei Spiele weiter ausbauen würde. Das war allerings alles andere als leicht, denn die Gäste aus Franken starteten gut in die Partie und verteidigten geschickt. Coburg agierte kompakt und hatte im ehemaligen Essener Jan Kulhanek einen guten Rückhalt. Zudem fand der HSC immer wieder gute Lösungen im Angriff, weshalb der zwischenzeitliche Drei-Tore-Vorsprung (3:6, 11.) durchaus verdient war.

Der TUSEM suchte immer wieder den Weg zum Kreis, was nicht immer gelang. Doch die Hausherren blieben im Spiel und bemühten sich den Rückstand aufzuholen. Die Abwehr steigerte sich allmählich und im Angriff war mehr Tempo im Spiel. Außerdem kam ihnen entgegen, dass der Coburger Milos Grozdanic schon nach 23 Minuten die Rote Karte sah, nachdem er zuvor Dimitri Ignatow überhart angegangen war. Man merkte, dass dieser Feldverweis auch die Stimmung in der Halle anheizte und so ein kleiner Ruck durch die Mannschaft von der Margarethenhöhe ging. Bis zur Pause schaffte sie es, den Spielstand zu kippen, unter anderem dank der Treffer von Ignatow, aber eben auch der besseren Leistung der Defensive.

Diese war es auch, die im zweiten Durchgang den Unterschied machte. Sebastian Bliß konnte im TUSEM-Tor einige wichtige Paraden verzeichnen und seinen Kollegen somit noch mehr Sicherheit geben. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte gut, denn nun kam Coburg kaum noch in gute Abschlusssituationen und wurde zum Teil selbst etwas nervös.

Zwar erlaubte sich der TUSEM hier und da noch einige schlampige Abspielfehler oder ungenaue Abschlüsse, aber insgesamt hatte er das Spiel unter Kontrolle. In der Offensive waren immer wieder sehenswerte Treffer dabei, unter anderem ein Kempa-Trick der Außenspieler Noah Beyer und Dimitri Ignatow. Aber die Fans feierten nicht nur jedes Tor, sondern auch jede gelungene Abwehraktion oder Parade. Das gab Rückenwind für die Schlussphase, in der sich die Essener entscheidend absetzen konnten. Einzig Andreas Schröder auf Seiten der Gäste war schwer zu stoppen, der Rückraumspieler hatte einige gute Abschlüsse.

Letztendlich war der 26:23-Sieg zwar hart erarbeitet, aber definitiv verdient. Darüber freute sich natürlich auch Neuzugang Markus Dangers: „Es war sehr geil und hat richtig Bock gemacht. Am Ende hat man es gemerkt, dass die Unterstützung der Fans den Ausschlag gegeben hat und uns nach vorne gepeitscht hat. Es war ein sehr enges Spiel, in dem Kleinigkeiten entschieden haben. Beide Seiten haben mehr Fehler gemacht als sie es sich erhofft hatten, aber letztendlich war es unsere gute Abwehrleistung und die Paraden von Blissi, weshalb es für uns zum Glück zum Sieg gereicht hat.“

Auch Trainer Jamal Naji war zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir kamen nicht gut rein und haben uns schwergetan. Teilweise haben wir uns auch zu viel von diskutablen Pfiffen der Schiedsrichter ablenken lassen, außerdem haben wir uns einige Fehler und ungenaue Abschlüsse erlaubt. Aber die Abwehr hat sich gut stabilisiert und ich hatte immer das Gefühl, dass wir das Spiel gewinnen werden. In Summe geht der Sieg völlig in Ordnung, weil wir die dominantere Mannschaft waren.“

Für den TUSEM geht es mit einem Auswärtsspiel weiter. Am 10. Oktober geht es zur SG BBM Bietigheim, Anwurf ist um 17 Uhr.

TUSEM Essen – HSC Coburg 26:23 (13:12)
TUSEM: Bliß, Diedrich; Beyer (8/3), Glatthard, Rozman (1), Dangers (2), Homscheid, Becher, Ignatow (5), Szczesny (3), Bergner (2), Müller (2), Firnhaber (1), Seidel, Morante (2), Klingler. Coburg: Kulhanek, Jochens; Preller (1), Fuß (4), Toom (1), Billek (4/2), Mubenzem, Juskenas (1), Varvne (2), Schäffer (1), Schikora, Kurch (1), Grozdanic (3/3), Schröder (5), Bauer. Siebenmeter: 3/3 – 5/6.
Strafminuten: 4 – 8 (Rote Karte Grozdanic, 23.).
Schiedsrichter: Kern (Bellheim)/Kuschel (Karlsruhe).
Zuschauer: 1623.