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03.02. Mit einem Sieg zurück in die Erfolgsspur

Im Sommer ist der RSV Eintracht Stahnsdorf als Nachrücker in der 2. Basketball-Bundesliga ProB verblieben. Und kämpft in der Saison 2017/18 erneut gegen den Abstieg. Das Schlusslicht hat in der laufenden Spielzeit erst drei Siege eingefahren. Umso wichtiger ist es für die ETB Wohnbau Baskets am Samstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle „Am Hallo“), gegen die Eintracht in die Schranken zu weisen. Denn: Im Kampf um die Playoffs wollen die Essener nicht Kleinbei geben.

Angeführt wird das Team aus der Nähe von Berlin von ihren beiden amerikanischen Importspielern. Guard Michael Holton führt Regie bei den Stahnsdorfern und ist auch der Topscorer der Mannschaft. Er erzielt 20,2 Punkte Im Schnitt, holt knapp fünf Rebounds und verteilt 3,2 Assists pro Partie.

Der zweite Amerikaner, Joshua Smith, kommt von einer bekannten Universität in den USA, den Clemson Tigers. Den sportbegeisterten Fans werden die Clemson Tigers vor allem vom College Football bekannt sein, wo die Mannschaft seit Jahren ganz vorne um die College Meisterschaft im „March-Madness“ mitspielt. Smith erzielt regelmäßig ein Double-Double in dem er zweistellig punktet und Rebounds einsammelt. Im Moment liegt er bei 13,4 Punkten und 11,6 Rebounds. Der dritte Ausländer im Team der Eintracht ist der Kroate Luka Kamber. Kamber ist ein Power Forward, der rund neun 9 Punkte und knapp fünf Rebounds auflegt.

Um im Abstiegskampf doch noch eine Chance zu haben, verpflichteten die Stahnsdorfer im Januar noch einmal nach. Aus Bulgarien kam Forward Georgi Boyanov. Boyanov hat sich direkt sehr gut ins Team eingefügt und erzielt 12 Punkte pro Partie. Auf den deutschen Spots müssen die Baskets vor allem auf Daniel Kirchner und Colin Craven aufpassen. Die beiden Guards erzielen jeweils 6 Punkte pro Partie.

„Wir haben noch vier reguläre Saisonspiele und anschließend sechs Playdown-Spiele. Gerade zu Hause haben wir gezeigt, dass wir jede Mannschaft in dieser Liga auch schlagen oder zumindest an den Rand einer Niederlage bringen konnten. Jedem von uns sollte nun klar sein, dass wir dies auch endlich auf fremdem Terrain zeigen und Punkte einfahren müssen. Wir müssen an jedes Spiel mit einer Endspiel-Einstellung herangehen“, sagt Stahnsdorfs Trainer Denis Toroman im Vorfeld der Partie.

Stahnsdorf will seinen Auswärtsfluch in Essen brechen. Und genau das wollen die Essener um Coach Igor Krizanovic um jeden Preis verhindern. Nur einen Sieg Rückstand haben die ETB Wohnbau Baskets als Tabellenzehnter auf die Playoff-Plätze. Mit einem Sieg gegen Stahnsdorf würde im ersten Schritt zumindest der Druck auf die direkte Konkurrenz erhöht. Allerdings müssen Krizanovic’ Schützlinge mindestens noch einmal mehr gewinnen als der SC Rist Wedel, die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB oder die Itzehoe Egales. Denn in allen drei Fällen haben die Essener den direkten Vergleich verloren.

Umso wichtiger ist es für die Ruhrpott-Korbjäger, sich mit einem Erfolg gegen Stahnsdorf das nötige Selbstvertrauen für den Endspurt zu holen. „Wir kämpfen uns zurück. Um die Meter wiedergutzumachen, die wir in den vergangenen Wochen ärgerlicherweise verloren haben. Ärgerlich vor allem deshalb, weil die Mannschaft mitunter bärenstark war. Nur die Ergebnisse entsprechen leider nicht diesen Leistungen“, sagt Marc Wierig, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets.

Das Hinspiel haben die Essener Ende Oktober mit 78:67 für sich entschieden. Ein Ergebnis, das vor dem Wiedersehen hoffen lässt.

HINWEIS: Wer es am Samstagabend nicht in die Sporthalle „Am hallo“ schafft, kann am Ticker der 2. Basketball-Bundesliga mitfiebern oder die Partie im Livestream unter www.sportdeutschland.tv verfolgen.

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